# Landingpage erstellen: Aufbau, Beispiele und Checkliste für mehr Anfragen

## Wann eine Landingpage sinnvoller ist als eine normale Unterseite

Der Unterschied liegt nicht im Design, sondern in der Absicht. Eine normale Unterseite ist Teil einer Informationsarchitektur. Sie soll Besucher orientieren, Vertrauen aufbauen, verschiedene Wege anbieten. Das ist ihre Stärke und zugleich ihr Problem, sobald man mit einer konkreten Kampagne konkreten Traffic schickt.

Menschen, die über eine Anzeige kommen, haben in diesem Moment eine bestimmte Erwartung. Sie haben auf einen Versprechen geklickt. Wenn sie ankommen und stattdessen eine breite Übersichtsseite sehen, suchen sie nicht weiter, sondern gehen zurück. Google nennt das "Message Match" und bewertet es in der Qualitätsbewertung von Anzeigen: Die Seite muss liefern, was die Anzeige versprochen hat.

Eine Landingpage macht genau das. Sie schneidet alles Ablenkende weg. Keine Hauptnavigation, die in elf Richtungen zeigt. Kein Blog-Teaser, kein Footer mit dreißig Links. Nur das eine Angebot, für die eine Zielgruppe, mit dem einen nächsten Schritt. Das macht sie nicht zu einer Sparversion einer Website, sondern zu einem spezialisierten Werkzeug für spezifische Situationen.

Eine normale Unterseite funktioniert besser, wenn Besucher aus der organischen Suche kommen und sich noch orientieren. Eine Landingpage funktioniert besser, wenn Traffic aus einer Kampagne kommt, wenn eine Entscheidung angebahnt werden soll und wenn der Erfolg präzise gemessen werden soll.

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## Der Aufbau einer konvertierenden Landingpage

Es gibt eine Reihenfolge, in der Inhalte auf einer Landingpage wirken. Diese Reihenfolge ist keine Designmeinung, sondern folgt daraus, wie Menschen Seiten tatsächlich lesen. Eyetracking-Studien zeigen, dass 57 Prozent der gesamten Betrachtungszeit auf den Bereich oberhalb der Scrollgrenze entfallen und 74 Prozent auf die ersten zwei sichtbaren Bildschirmbreiten. Wer oben nicht überzeugt, überzeugt nicht.

### Das Wireframe: was wohin gehört

Das folgende Gerüst ist kein starres Template, aber es gibt die bewährte Grundlogik wieder. Jeder Block hat eine spezifische Aufgabe.

 +------------------------------------------+ | HERO | | Headline: Nutzen + Problem der Zielgr. | | Subheadline: Wie, für wen, warum jetzt | | Proof-Bar: Logos / Bewertung / Zahl | | CTA: Eine primäre Aktion | | Visual: Ruhiges Mockup oder Screenshot | +------------------------------------------+ | PROBLEM | | Warum der bisherige Weg nicht reicht | | Konkrete Reibung benennen | +------------------------------------------+ | LÖSUNG | | Was passiert, wenn man anfängt | | Schritte oder Struktur sichtbar machen | +------------------------------------------+ | PROOF | | Referenzen und Cases mit Ergebnis | | Externe Signale: Bewertungen, Badges | +------------------------------------------+ | FORMULAR / CTA-BLOCK | | Wenige Felder, klare Erwartung danach | | Sekundäre Option als Alternative | +------------------------------------------+ | FAQ | | Letzte Einwände auffangen | +------------------------------------------+ ### Hero: Der erste Eindruck trägt die meiste Last

Die Headline im Hero hat nur eine Aufgabe: dem Besucher in wenigen Worten zeigen, dass er richtig ist. Das gelingt nicht mit Sätzen wie "Wir sind Ihre Agentur für digitales Wachstum." Es gelingt mit Sätzen, die das Problem der Zielgruppe benennen oder den Nutzen so konkret formulieren, dass der Besucher sich sofort angesprochen fühlt.

Direkt unter der Headline gehört eine Subheadline, die ergänzt, was die Headline offen lässt: für wen genau, wie es funktioniert, was den Unterschied macht. Und darunter, noch vor dem ersten CTA, eine kurze Proof-Bar. Das können drei Kundenlogos sein, eine Bewertungszahl von Google oder ein konkretes Ergebnis in Zahlen. Der Sinn ist derselbe: Vertrauen aufbauen, bevor jemand überhaupt anfängt zu scrollen.

Der CTA im Hero sollte singular sein. Nicht zwei Buttons, nicht drei Optionen. Einer. Warum? Weil mehr Auswahlmöglichkeiten die Entscheidung nicht erleichtern, sondern erschweren. Menschen wählen dann lieber gar nichts.

### Problem und Lösung: Der Teil, der wirklich liest

Wer nach dem Hero weiterliest, hat Interesse, aber noch keine Überzeugung. Dieser Bereich ist dafür da, das eigentliche Versprechen zu konkretisieren. Zunächst wird das Problem benannt, das die Zielgruppe kennt: Warum reicht das, was sie bisher tun, nicht aus? Was kostet sie das? Hier ist Schärfe erlaubt und hilfreich.

Dann kommt die Lösung. Nicht als abstrakte Beschreibung ("Wir begleiten Sie ganzheitlich"), sondern als konkreter Ablauf. Was passiert nach der Anfrage? Welche Schritte gibt es? Was ändert sich? Je greifbarer die Lösung beschrieben ist, desto weniger Fantasiearbeit muss der Besucher leisten, um sich den nächsten Schritt vorzustellen.

### Proof: Was andere sagen, zählt mehr als was man selbst verspricht

Nielsen Norman Group hat untersucht, wie Menschen Glaubwürdigkeit auf Websites beurteilen. Eines der stabilsten Ergebnisse: Nutzer vertrauen externen, nachprüfbaren Signalen mehr als dem, was eine Seite über sich selbst schreibt. On-site-Testimonials helfen, aber Google-Bewertungen, verlinkbare Case Studies, öffentliche Referenzprojekte oder Partnerbadges sind stärker.

Das bedeutet konkret: Ein Kundenlogo ohne Kontext ist schwächer als ein kurzes Zitat mit Namen und Unternehmen. Ein Zitat ohne Ergebnis ist schwächer als eines mit einer konkreten Zahl. Und alle davon zusammen sind schwächer als ein Case, den man nachschlagen kann.

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## Warum Vertrauen nicht ans Seitenende gehört

Ein verbreiteter Fehler ist die Platzierung von Trust-Elementen als dekorativer Abschluss. Die Logos kommen nach dem Formular, die Bewertung steht ganz unten, die Referenzen tauchen erst auf, wenn ohnehin kaum noch jemand hinscrollt. Das ist verschenktes Potenzial.

Vertrauen muss dort entstehen, wo Unsicherheit entsteht. Das ist im Hero, wenn jemand noch entscheidet, ob er bleibt. Das ist direkt vor dem CTA, wenn die Entscheidung ansteht. Und das ist in der Nähe des Formulars, wo viele Besucher einen letzten Moment des Zögerns erleben.

Besonders wirkungsvoll in diesem Zusammenhang ist Transparenz über den Prozess. Was passiert nach dem Absenden des Formulars? Wann meldet sich jemand? Wie sieht das erste Gespräch aus? Wer das offen benennt, nimmt die Unsicherheit weg, die viele Besucher davon abhält, überhaupt abzusenden. Nielsen Norman Group nennt dieses Prinzip "upfront disclosure" und zeigt, dass Seiten, die Informationen verstecken oder erst hinter einem Formular offenbaren, sehr schnell als unzuverlässig eingestuft werden.

Besucher wollen wissen, worauf sie sich einlassen. Wer das offen zeigt, gewinnt das Vertrauen, das andere erst mit mehreren Mails aufbauen müssen.

## Das Formular: Weniger ist fast immer mehr

Formulare sind mentale Arbeit. So formuliert es Nielsen Norman Group, und das trifft es gut. Jedes Feld, das ein Besucher ausfüllen soll, kostet Energie. Jedes Feld, dessen Sinn nicht sofort einleuchtet, erzeugt Misstrauen. Und auf dem Mobiltelefon, wo inzwischen mehr als acht von zehn Kampagnen-Besuche stattfinden, ist diese Energie noch knapper.

Die Faustformel für ein Erstformular: Name, geschäftliche E-Mail, Unternehmen und ein optionales Freitextfeld reichen für den ersten Schritt. Alles, was darüber hinaus zur Qualifizierung nötig ist, lässt sich im Erstgespräch klären oder über eine zweistufige Strecke abfragen, bei der der zweite Schritt erst nach dem ersten Absenden erscheint. Progressive Disclosure nennt sich das im UX-Jargon, und es funktioniert, weil die Hürde für den ersten Klick klein bleibt.

Drei handwerkliche Details, die einen spürbaren Unterschied machen:

Labels gehören über das Feld, nicht hinein. Wenn der Platzhaltertext als Label dient, verschwindet er beim Tippen. Der Besucher muss sich dann merken, was er gerade ausfüllt, und bei einem Fehler rückwärts denken. Das kostet Konzentration und erhöht die Abbruchrate.

Der Button-Text sollte beschreiben, was danach passiert. "Jetzt anfragen" ist besser als "Absenden". "Kostenloses Erstgespräch vereinbaren" ist besser als "Jetzt anfragen". Je konkreter das Versprechen, desto niedriger die Hemmschwelle.

Die Thank-you-Page ist kein leerer Bestätigungsscreen. Sie ist die erste Seite nach der Entscheidung und damit ein guter Ort für die nächsten Informationen: Wann folgt eine Antwort? Was sollte der Besucher bereithalten? Gibt es einen Terminlink? Wer das ausfüllt, vermeidet die unsichere Stille nach dem Absenden.

## Mobilgeräte und Ladezeit: Die beiden häufigsten stillen Conversion-Killer

Über 80 Prozent der Landingpage-Besuche in professionellen Dienstleistungsbranchen finden auf Mobilgeräten statt. Gleichzeitig liegt die mobile Conversion Rate rund 40 Prozent unter der von Desktop-Geräten. Die naheliegende Schlussfolgerung: Mobile ist nicht ein Kanal neben anderen, sondern der Standardfall. Eine Seite, die auf dem Laptop gut aussieht und auf dem Telefon hakt, ist keine gute Landingpage.

Was das konkret bedeutet: Der Hero muss auf einem Smartphone ohne Scrollen vollständig sichtbar sein, also Headline, Subheadline und CTA. Schriftgrößen und Abstände müssen so gesetzt sein, dass die Seite lesbar ist, ohne hineinzoomen zu müssen. Und Formulare müssen auf einem kleinen Touchscreen ohne Frustration ausfüllbar sein.

Die Ladezeit ist die zweite große Stellschraube. Google misst sie über die sogenannten Core Web Vitals: Der LCP, also der Zeitpunkt, zu dem das größte sichtbare Element auf der Seite geladen ist, sollte unter 2,5 Sekunden liegen. Ein CLS-Wert unter 0,1 stellt sicher, dass sich Elemente beim Laden nicht verschieben und Besucher nicht versehentlich auf den falschen Button tippen. Das klingt nach technischen Details, hat aber direkte geschäftliche Auswirkungen: Eine Verbesserung des LCP um eine Sekunde war in einer Studie mit mehr als zehn Millionen Landingpage-Besuchen mit 13 Prozent mehr Conversion Rate verbunden.

Wer Google Ads schaltet, findet in der Kampagnenansicht unter dem Reiter "Landingpages" außerdem die sogenannte mobile-friendly click rate. Liegt sie unter 90 Prozent, geht ein spürbarer Teil des Kampagnenbudgets auf Seiten, die mobil nicht funktionieren. Das ist einer der schnellsten, meistübersehenen Hebel in der Kampagnenoptimierung.

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## Welche Kennzahlen wirklich etwas aussagen

Die Zahl der abgesendeten Formulare ist ein Ausgangspunkt, aber kein gutes Erfolgsmaß. Eine Landingpage, die hundert Einsendungen erzeugt, von denen neunzig nicht zu einer Geschäftsgelegenheit führen, performt schlechter als eine, die dreißig Einsendungen erzeugt, von denen zwanzig im Vertrieb weiterbearbeitet werden können.

Sinnvoller ist eine Betrachtung in Funnel-Stufen:

 | Ebene | Kennzahl | Was sie zeigt |
|---|---|---|
| Aufmerksamkeit | CTA-Klicks geteilt durch Sessions | Ob Hero und Botschaft wirken |
| Formularzugang | Formularansichten geteilt durch Sessions | Ob Besucher überhaupt bis zum Formular scrollen |
| Abschluss | Abgesendete Formulare geteilt durch Formular-Starts | Ob die Reibung im Formular selbst sitzt |
| Qualität | Qualifizierte Leads geteilt durch alle Leads | Ob die richtigen Menschen anfragen |
| Vertrieb | Vom Vertrieb bearbeitete Leads geteilt durch qualifizierte Leads | Ob die Leads anschlussfähig für Sales sind |
| Geschäftsergebnis | Abschlüsse geteilt durch qualifizierte Leads | Was die Seite wirklich zum Umsatz beiträgt |

Google Analytics 4 unterstützt genau diese Logik mit dedizierten Lead-Events, die sich an CRM-Systeme anknüpfen lassen. Wer das einrichtet, kann nach einigen Wochen nicht nur sagen, wie viele Anfragen eine Kampagne gebracht hat, sondern wie viele davon am Ende zu Kunden geworden sind. Das verändert, wie Kampagnen bewertet werden, und damit auch, wie Landingpages optimiert werden.

### Wo mit Tests anfangen

Wer A/B-Tests plant, beginnt dort, wo der Hebel am größten ist: beim Message Match zwischen Anzeige und Headline, bei der Platzierung von Trust-Elementen (besser über dem CTA als am Seitenende), bei der Länge des Formulars, beim Button-Text und bei der mobilen Darstellung des ersten sichtbaren Bereichs. Das sind die fünf Stellen, an denen sich Verbesserungen am stärksten auf die Conversion Rate auswirken.

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## Landingpage-Checkliste: Was vor dem Launch geprüft sein sollte

Diese Liste folgt dem Aufbau der Seite von oben nach unten. Sie ist nicht für Vollständigkeit gemacht, sondern für die Punkte, die in der Praxis am häufigsten übersehen werden.

### Struktur und Fokus

- Die Seite hat genau eine primäre Conversion-Aktion
- Die Hauptnavigation ist entfernt oder stark reduziert
- Ein Angebot, eine Zielgruppe, ein nächster Schritt
- Das Keyword aus der Kampagne taucht in Headline oder Subheadline auf
 
### Hero und Above the Fold

- Headline benennt das Problem oder den konkreten Nutzen der Zielgruppe
- Subheadline ergänzt: wie, für wen, warum jetzt
- Proof-Bar mit externen Signalen sichtbar (Logo, Bewertungszahl, konkretes Ergebnis)
- Primärer CTA beschreibt, was nach dem Klick passiert
- Hero-Visual ist ruhig und ladezeittauglich, kein dekoratives Hintergrundvideo
 
### Vertrauen und Einwandbehandlung

- Trust-Elemente stehen nahe dem CTA, nicht nur am Seitenende
- Referenzen nennen ein konkretes Ergebnis, keine allgemeine Lobrede
- Mindestens eine externe Bewertungsquelle oder ein Partnerbadge vorhanden
- Der nächste Schritt nach dem Absenden ist klar beschrieben
- Reaktionszeit oder Prozesshinweis ist sichtbar (zum Beispiel: Antwort innerhalb von 24 Stunden)
 
### Formular

- Formular enthält maximal vier Pflichtfelder: Name, geschäftliche E-Mail, Unternehmen, optionale Nachricht
- Labels stehen über den Feldern, Platzhaltertext ersetzt keine Labels
- Kein Pflichtfeld ohne erklärbaren Grund
- Thank-you-Page enthält einen konkreten Hinweis auf den nächsten Schritt
- Formularabsendung ist als Conversion-Event in GA4 konfiguriert
 
### Mobile und Ladezeit

- Hero mit CTA ist auf Mobilgeräten ohne Scrollen vollständig sichtbar
- LCP liegt unter 2,5 Sekunden (messbar über PageSpeed Insights)
- CLS liegt unter 0,1, Seitenelemente verschieben sich beim Laden nicht
- Keine ablenkenden Animationen, keine Popups, die den Inhalt überlagern
- Mobile-friendly click rate in Google Ads liegt über 90 Prozent
 
### Messung

- GA4-Ereignisse für Formular-Start und Formular-Abschluss sind konfiguriert
- Conversion in Google Ads ist auf die Thank-you-Page oder das generate\_lead-Event gesetzt
- Jede Kampagne hat eine eindeutige Ziel-URL ohne Weiterleitungen
- UTM-Parameter sind aktiv und in GA4 auswertbar
 
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## Häufige Fragen zur Landingpage-Erstellung

  Braucht eine Landingpage eine Navigation? In den meisten Fällen nicht. Jeder Navigationspunkt ist ein potenzieller Absprung weg vom Ziel der Seite. Wer Besucher über eine Kampagne auf die Seite bringt und dann sechs andere Klickmöglichkeiten anbietet, konkurriert mit sich selbst. Die Landingpage sollte nur einen Ausgang haben: den CTA oder, danach, die Thank-you-Page. Wie lang sollte eine Landingpage sein? Das hängt nicht von einer Wortzahl ab, sondern vom Angebot. Ein einfaches Produkt mit niedrigem Einstiegspreis kommt oft mit einer kurzen Seite aus. Eine komplexe Beratungsleistung mit hohem Investitionsvolumen braucht mehr Kontext, mehr Einwandbehandlung und mehr Proof. Die sinnvolle Länge ergibt sich aus der Frage: Welche Fragen und Widerstände muss ein Besucher geklärt haben, bevor er bereit ist, das Formular abzusenden? Was ist eine gute Conversion Rate für eine Landingpage? Im Bereich professionelle Dienstleistungen und B2B gelten 3 bis 6 Prozent als solider Richtwert, aber die Zahl allein sagt wenig. Eine Seite mit 8 Prozent Conversion Rate, bei der die meisten Anfragen nicht zum Angebot passen, ist schlechter als eine Seite mit 3 Prozent, bei der jede dritte Anfrage zu einem Gespräch führt. Die qualifizierte Lead Rate ist das sinnvollere Maß als die rohe Conversion Rate. Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Website-Unterseite? Eine Unterseite ist Teil einer Informationsarchitektur und für verschiedene Nutzungswege gebaut. Eine Landingpage ist für genau einen Moment gebaut: die Entscheidung eines Besuchers, der über eine Kampagne kommt. Sie hat keine Navigation, die ablenkt, und keinen Inhalt, der nicht direkt auf diese Entscheidung einzahlt. Sie lässt sich gezielt befüllen, messen und verbessern, ohne den Rest der Website anzufassen. Lohnt es sich, eine Landingpage selbst zu bauen oder professionell erstellen zu lassen? Builder-Tools ermöglichen schnelle Umsetzungen, stoßen aber bei präzisem Tracking, individueller Formularlogik, Performance-Optimierung und Brand-Konsistenz an Grenzen. Wer eine Kampagne mit echtem Budget dahinter plant, sollte die Landingpage nicht als Kostenpunkt betrachten, sondern als den Teil der Kampagne, auf dem am Ende alles landet. Ähnlich wie bei der Frage nach [professioneller Website-Erstellung versus Selbstbauen](/blog/website-kosten) gilt: Das Handwerk entscheidet über das Ergebnis. ---

*Weiterführende Beiträge: [Professionelles Webdesign: Was macht den Unterschied?](/blog/professionelles-webdesign/) · [SEO 2026](/blog/seo-2026/) · [Micro-Animationen auf Websites: Mehr UX oder nur Spielerei?](/blog/micro-animationen-auf-websites/)*